Fauna
Dieses Kapitel ist nicht so entscheidend wie die medizinische Versorgung. Die Fauna und Flora gehören zur Natur. Dieses Kapitel soll den Inselkäufer daran erinnern, sich Gedanken darüber zu machen, ob er mit dem leben kann, was er auf der Insel vorfindet. Es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass unsere Kunden die Mengen oder Auswirkungen von Moskitos oder Sandmücken unterschätzt haben. In manchen Regionen muss man den Moskitos mit Chemikalien zu Leibe rücken. Leider reagieren einige Menschen allergisch auf die chemischen Sprays. Das Gleiche gilt für Sandmücken. Einige Leute sind immun, andere reagieren allergisch.
Ein weiteres Beispiel sind Schlangen, die auf vielen australischen Inseln vorkommen (z. B. die tasmanische Tigerotter). Die Inseln gelten jedoch als bewohnbar, da nur sehr, sehr wenige Vorfälle gemeldet wurden (im Durchschnitt vier pro Jahr im ganzen Land). Wenn man innerhalb von 24 Stunden ein Krankenhaus erreichen kann, kann ein Schlangenbiss behandelt werden. Trotzdem sollten sich Inselkäufer darüber im Klaren sein.
Auf der Nordhalbkugel findet man oft Kormorane vor. Sie stellen keine direkte Gefahr für Menschen dar, können jedoch Bäume und Pflanzen beeinträchtigen. Wenn man sie auf einer Insel jahrelang in Ruhe lässt, verschwinden allmählich die Bäume.
Dies sind nur einige Beispiele, um dem Inselkäufer zu vergegenwärtigen, dass er die Insel besichtigen sollte, da man Moskitos, Sandmücken, etc., nicht auf Photos sehen kann.
Das soll auch nicht bedeuten, dass diese Inseln negativ sind. Die Natur ist intakt. Die Frage ist nur: Können Sie mit ihr leben? |