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Exklusive Privatinsel nahe Stockholm |
Exklusive Privatinsel nahe Stockholm
Schweden
Diese einzigartige Privatinsel bietet eine geschmackvoll gestaltete Hauptresidenz, einen Privathafen, unberührten Wald, eine Landepiste sowie einen Golfplatz. SEK 75.000.000 (ca. EUR 8.280.000)
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Sand Dollar Cay |
Sand Dollar Cay
Bahamas
9,7 ha große Privatinsel mit vier außergewöhnlichen weißen Sandstränden. Sehr gute Bauplätze vorhanden. USD 7.200.000
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Ilha Sapoeira |
Ilha Sapoeira
Brasilien
In der Bucht von Angra Dos Reis, ideale Lage, mit feinen Sandstränden, Generator, Trinkwasser, Booten. USD 399.000
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Partridge Island |
Partridge Island
Kanada
Dicht bewachsene Insel im Big Mushamush Lake, Lunenburg County (Nova Scotia), nur ca. 400 m vom Festland entfernt. CAD 275.000
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Ailsa Craig |
Ailsa Craig
Schottland
Die einzige Insel, die jemals olympisches Gold gewann! Ideal für ein privates Refugium, mit hervorragender Infrastruktur am Festland und leicht erreichbar. Ca. 991.515 qm, Angebote erbeten zwischen GBP 2,500,000 und GBP 2,750,000
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Gravel Island |
Gravel Island
Kanada
Küsteninsel in der Nähe von Halifax, mit Blockhaus und Boot CAD 395.000
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Ram Island |
Ram Island
USA
Ram Island ist etwa 480 m lang, dicht mit Tannen bewaldet, verfügt über einen kleinen Sandstrand und sehr schöne Klippen. USD 3.500.000
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"Reich für die Insel"
Warum nicht mal eine Robinsonade auf Zeit? Die passende Insel - ob wohlfeil oder fast unbezahlbar - können Sie mieten
www.wams.de (Welt am Sonntag, von Bettina Seipp, Artikel erschienen am 26. September 2004)
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Herr über ein kleines Reich zu sein, nach eigenen Gesetzen zu leben - ein Wunsch, der leicht zu erfüllen ist. Denn von den Tausenden Inseln weltweit wird ein Großteil vermietet oder steht zum Verkauf. Schon die alten Griechen priesen die "Insel der Glückseligen", das Elysium, wo die Unsterblichen leben. Ein unbestimmter Ort in der Weite der Ozeane. Vielleicht finden Sie ihn ja.
Die Kultigste: Isla Robinson Crusoe im Ostpazifik
Als geistige Heimat aller Inselliebhaber muss sie das Ranking anführen. Doch erwarten Sie hier, 700 Kilometer westlich von Chile im Stillen Ozean, keinen Luxus. Die 500 Einheimischen glauben offenbar, die urwüchsige Szenerie, in der Alexander Selkirk Anfang des 17. Jahrhunderts ein mehrjähriges Einsiedlerleben führte, für die Nachwelt erhalten zu müssen. Ein großes Opfer, zumal sich die Argumentation des britischen Forschers und Schriftstellers Tim Severin durchzusetzen beginnt, wonach nicht Selkirk und sein Eiland Vorbild für Daniel Defoes Werk "Robinson Crusoe" waren, sondern ein gewisser Henry Pitman und dessen Zufluchtsort Salt Tortuga vor der Küste Venezuelas (nachzulesen in "Seeking Robinson Crusoe").
Die Idee ist insofern sympathisch, als karibische Strände weiß sind, die "alte" vulkanische Isla Crusoe dagegen überall dort, wo kein Regenwald wächst, schwarz - gleiches gilt für den Sand.
So enthält die Survival-Tasche, die der Hamburger Spezialveranstalter Vladi Island Travel seinen Gästen mitgibt, keine Sonnencreme, sondern birgt nur praktische Dinge für den Dschungel wie Automatic-Zelt, Solarzelle, Schweizermesser. Und um wenigstens einen Hauch von Luxus zu verbreiten, prangt auf dem weißen Kunstleder-Bag das Gucci-Logo.
Falls Sie es noch einsamer lieben und der karibischen Crusoe-These zuneigen, sollten Sie die Isla de Coco mieten (über Vladi Island Travel möglich). Sie liegt auf demselben Breitengrad wie Salt Tortuga, nur einige hundert Kilometer weiter westlich im Golf von Panama, und ist anders als das "Original" völlig unbewohnt. Es gibt allerdings auch keine wilden Ziegen, Weintrauben und keinen gelehrigen Freitag wie bei Ihrem literarischen Vorbild. Paradiesische Ruhe für 9,90 Dollar am Tag. Und wenn Sie noch mal 325 000 Dollar drauflegen, gehört ihnen die Insel ganz. Statt nur in der Hängematte zu schaukeln, können Sie dann ein Haus zimmern, die Baugenehmigung liegt vor.
Die Urigste: Sleepy Cove Island, Kanada
Mit dieser Insel machen Sie ihre Kinder glücklich. Und sich selbst, wenn Sie Karl May lieben, dichte Mischwälder, stille Seen, Lagerfeuer-Romantik. Und ein wenig Grusel. Denn auf Sleepy Cove, einer nur 40 000 Quadratmeter großen Insel im Shubenacadie Grand Lake auf Nova Scotia, sind Sie wirklich allein. Kein Personal, keine Freunde - das Blockhaus ist gerade groß genug für eine vierköpfige Familie. Entsprechend freundlich sind die Preise (ab 100 Euro pro Tag) kalkuliert. Es ist eine der Inseln, die man nur mit B-Movies - Thriller können in der Einöde zu Psychosen führen, man denke nur an Jack Nicholson in "Shining" - Brettspielen und Büchern im Gepäck betreten sollte. Und mit dem tröstenden Gedanken im Hinterkopf, dass 80 kräftige Ruderschläge Sie schnell wieder an das Seeufer bringen, von wo es nur noch 20 Kilometer bis zur lebhaften Provinzhauptstadt Halifax sind.
Und wenn Sie des rustikalen Ambientes aus hölzernen Möbeln, karierten Stoffen, geblümtem Essgeschirr und präparierte Tierschädeln an den Wänden mal überdrüssig sein sollten, dann nehmen Sie ihr Golfbag und fahren auf die Halbinsel Middle Head zum Highlands Links Golf Course - es ist der beste Platz Kanadas.
Die Teuerste: Musha Cay auf den Bahamas
25 000 Dollar kostet die Insel pro Tag. Verplempertes Geld, wenn man bedenkt, dass Sie nie Prominente sehen, zu keinen Gala-Empfängen geladen, ja schlicht nicht wahrgenommen werden in all Ihrem Luxus, von den 35 Angestellten mal abgesehen. Da die Insel nur als Ganzes vermietet wird, sind Sie völlig allein im Paradies - es sei denn, Sie laden Gäste ein und spielen Krösus.
Was viel Spaß machen kann, sofern Sie einige Hinweise beachten: Das Plantagenhaus Highview hat zwar respektable 920 Quadratmeter, nutzen Sie die aber besser allein. Sie zahlen schließlich die Zeche, dann dürfen Sie auch den schönsten Rundblick auf das smaragdgrüne Meer und den 60 Hektar großen Palmengarten haben, um den sich 175 Arbeiter fünfeinhalb Jahre lang gärtnerisch bemühten. Bei der Verteilung der vier Strandvillen sollten Sie bedenken, dass Blue Point und Pier House - sie haben je 300 Quadratmeter und sind samt Küche komplett eingerichtet - ihrer Villa am nächsten stehen. Hier könnten also die besten Freunde residieren, während sich das weiter entfernte Palm Terrace House mit fünf Schlafzimmern und Privatstrand für die eher nervigen, respektive kinderreichen Paare anbietet.
Das Beach House ist ein Sonderfall; man könnte Ihnen die karge Möblierung des strohgedeckten Cottages und das Badezimmer unter freiem Himmel als Geiz verübeln. Verweisen Sie dann einfach auf die großflächige Verglasung des Bungalows und seine bevorzugte Lage am feinsandigen Half Moon Beach. Und verschweigen Sie besser, dass eine Überwachungskamera das King-Size-Bett ausleuchtet. Insgesamt sind 25 solcher Geräte installiert, womit Sie theoretisch jeden ihrer maximal 24 Gäste im Auge behalten können.
Überhaupt ist das Equipment umfangreich; es gibt sieben Strände, 40 Golfcars, mehrere Pools, Tennisplätze und Sportboote, allerdings nur ein U-Boot für Tauchfahrten zum Riff. Sollte es darum Streit geben, verweisen Sie einfach auf die Macht des Hausherren, unbotmäßige Gäste auf eine der drei vorgelagerten, menschenleeren Inseln zu verbannen.
Die Paradiesischste: Forsyth Island, Neuseeland
Es ist die einzige Mietinsel, wo Sie wie Adam und Eva nackt durch das Dickicht laufen können, mit der Gewissheit, dass kein Geschöpf Sie beißen, kratzen, stechen oder sonst wie attackieren wird. Paradiesischer als das biblische Vorbild, denn nicht mal eine kleine Schlange züngelt durch den Wald. Wenn Sie überhaupt auf ein Tier stoßen sollten, dann ist es flauschig und sabbert etwas - typisch Schaf eben.
Zugegeben, diese Schilderung ist für ganz Neuseeland gültig, die einzige Region weltweit, wo keine dem Menschen gefährlichen Tiere, Insekten und Pflanzen leben; allenfalls nervende Touristen. Doch auch Letztere gibt es auf Forsyth Island nicht. Denn die einzige Lodge der Insel - sie bietet mit ihren 230 Quadratmetern Platz für sechs Erwachsene und zwei Kinder - wird mitsamt der Insel nur als Ganzes vermietet. Und das schon ab 500 Euro pro Tag. Womit Sie zugleich das Recht erwerben, sich von den Verwaltern, ein freundliches Ehepaar, das außer Sichtweite in einer Bucht wohnt, kulinarisch verwöhnen zu lassen, etwa mit Meeresfrüchten, Obst aus dem Inselgarten und guten Blenheim-Weinen.
Auch Sonderwünsche werden erfüllt, sofern Sie die rechtzeitig anmelden, denn das Postboot legt nur zwei Mal in der Woche an. Von dieser kleinen Ruhestörung abgesehen, haben Sie die einige Tausend Meter lange Insel ganz für sich allein. Sie können sonnen, baden, angeln, surfen, Kajak fahren, wandern - 35 Kilometer befestigte Wege führen über das Eiland -, Wale beobachten und sich als König der Welt fühlen, zumal Sie einen einzigartigen Schatz "besitzen" - den Milktree, eine Baumart, die nur auf Forsyth Island gedeiht.
Die Luxuriöseste: Isla de sa Ferradura bei Ibiza
Wenn Sie schon mal an einem Sonntag zwischen drei und sechs Uhr morgens im "Pacha" waren, wissen Sie, wie schwer es ist, im bekanntesten Diskotempel von Ibiza aufzufallen. Versuchen Sie es einfach mit dem Zauberwort "Isla de sa Ferradura" - beiläufig in ein Gespräch an der Bar eingeflochten, wird es sofort alle Aufmerksamkeit auf Sie lenken. Seien Sie aber darauf gefasst, eine Saalrunde ausgeben zu müssen, denn wer 160 000 Euro für eine Urlaubswoche auf der schönsten Privatinsel im Mittelmeer zahlt, kann auch mal 500 Cocktails spendieren.
Als All-inclusive-Mieter dieser zwei Hektar großen, in der Bucht von St. Miguel liegenden Insel können Sie sich jeden halbwegs legalen Wunsch erfüllen. Und beispielsweise den Koch und Besitzer vom "Tio Bigotes", dem besten Fisch-Restaurant Ibizas, aus dem kleinen Ort Can Sort einfliegen lassen. "Bigotes", wie ihn alle nennen, kann es sich dank seiner Kochkünste erlauben, sogar den spanischen König Juan Carlos abzuweisen, wenn sein Restaurant (keine Vorbestellung möglich) voll besetzt ist. Doch einem Arbeitsbesuch auf der Isla de sa Ferradura, die man nur als Gast betreten darf, verweigert er sich nicht.
Um die Insel zu beschreiben, muss man zu großen Vergleichen greifen, etwa dem: Würde Disney einen Ferienpark planen, der die Welt des Luxus inszeniert, das amerikanische Unternehmen bräuchte nur die Insel kaufen und Kartenhäuschen am Strand aufstellen. Alles, was ein verwöhnter Müßiggänger braucht, gibt es hier: Ein riesiges Anwesen, hinter dessen weiß getünchten Mauern verschiedene Interieur-Stile - von Palast-schwülstig bis Bauhaus-modern - geschickt zusammenführt wurden, womit jeder der maximal zwölf Gäste sein Refugium findet.
Ferner je eine weitläufige Bar-, Pool-, Fitness-, Kosmetik- und Entertainment-Landschaft sowie ein Yachthafen mit dem kompletten Equipment für Wasserski, Jetski, Surfen, Fischen und Tauchen. Sogar ein Schlagzeug gibt es im Haus, sodass Sie sonntags, wenn am berühmen Strand von Benirras die Hippies auf die Trommel schlagen, in der ersten Reihe den Takt angeben können. Das ist man sich als Gast von Ferradura schuldig.
Artikel erschienen am 26. September 2004
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