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Exklusive Privatinsel nahe Stockholm |
Exklusive Privatinsel nahe Stockholm
Schweden
Diese einzigartige Privatinsel bietet eine geschmackvoll gestaltete Hauptresidenz, einen Privathafen, unberührten Wald, eine Landepiste sowie einen Golfplatz. SEK 75.000.000 (ca. EUR 8.280.000)
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Sand Dollar Cay |
Sand Dollar Cay
Bahamas
9,7 ha große Privatinsel mit vier außergewöhnlichen weißen Sandstränden. Sehr gute Bauplätze vorhanden. USD 7.200.000
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Ilha Sapoeira |
Ilha Sapoeira
Brasilien
In der Bucht von Angra Dos Reis, ideale Lage, mit feinen Sandstränden, Generator, Trinkwasser, Booten. USD 399.000
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Partridge Island |
Partridge Island
Kanada
Dicht bewachsene Insel im Big Mushamush Lake, Lunenburg County (Nova Scotia), nur ca. 400 m vom Festland entfernt. CAD 275.000
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Ailsa Craig |
Ailsa Craig
Schottland
Die einzige Insel, die jemals olympisches Gold gewann! Ideal für ein privates Refugium, mit hervorragender Infrastruktur am Festland und leicht erreichbar. Ca. 991.515 qm, Angebote erbeten zwischen GBP 2,500,000 und GBP 2,750,000
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Gravel Island |
Gravel Island
Kanada
Küsteninsel in der Nähe von Halifax, mit Blockhaus und Boot CAD 395.000
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Ram Island |
Ram Island
USA
Ram Island ist etwa 480 m lang, dicht mit Tannen bewaldet, verfügt über einen kleinen Sandstrand und sehr schöne Klippen. USD 3.500.000
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Private Inseln: Zwischen Robinson und Onassis
Private Inseln: Zu den ultimativen Statussymbolen neben Yacht, Park-Avenue-Penthouse, Rolls Royce und Privatflugzeug gehören auch Privatinseln. Der Hamburger Farhad Vladi hat 120 im Angebot
(Immobilien Business - Das Schweizer Immobilien Magazin, von Georges Müller, Ausgabe 5, 2005)
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Wenn Sie sich ein Auto leisten können, können Sie sich auch eine Insel leisten», behauptet Farhad Vladi keck. Der Hamburger mit dem iranischen Vor- und dem kaukasischen Familiennamen ist Makler mit einem aussergewöhnlichen Spezialgebiet: Er kauft, verkauft und vermittelt Inseln. Ein Flecken Land, rundum umgeben von Wasser, ist bereits ab wenigen tausend Dollar zu haben, kann im Extremfall aber auch mehrere Millionen Dollar kosten.
Wer sich nicht gerade als neuer Robinson Crusoe abmühen will, ist besser mit genügend Kleingeld ausgestattet. Ganz so viel wie der verstorbene griechische Reeder Aristoteles Onassis hatte oder Filmstars haben, die mit ihren Insel-Geschichten in den Klatschspalten sind, braucht es anderseits auch wieder nicht.
Reiche und sehr reiche Leute gibt es an sich genügend in der Schweiz. Doch die Suche nach einheimischen Millionären mit Inselbesitz gestaltet sich schwierig. Entweder sind sie besonders diskret, oder sie sind noch nicht auf den Geschmack gekommen. Eine umfangreiche Recherche von IMMOBILIEN Business hat jedenfalls nur zwei Beispiele zu diesem Thema ergeben:
• In den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts erlitt der frühere «Blick»-Chefredaktor und heutige Swiss-Verwaltungsrat Walter Bosch eine herbe Enttäuschung. Nach langem Hin und Her entschied ein Gericht auf den Malediven, dass er sich und einen Partner über den Tisch hatte ziehen und einen ungültigen Vertrag zur Verlängerung einer 7-Jahre-Pacht für die Insel Reethi Rah («Hübsche Insel») hatte andrehen lassen. «Es war eine tolle Erfahrung, und Geld habe ich dabei keines verloren», sagt er heute. Damals hatte es etwas harscher getönt: «Wir fühlen uns betrogen», gab er dem Zürcher «Tages-Anzeiger» zu Protokoll.
• Mitte der Neunzigerjahre gelang es einem Schweizer Geschäftsmann aus Frauenfeld, über einem Dutzend Landsleuten jeweils 50 000 Franken Anzahlung für eine Parzelle auf der Fidschi-Insel Tivi Island abzuknöpfen. Doch der Inseltraum platzte, und der windige Inselverkäufer verschwand auf Nimmerwiedersehen, selbstverständlich mit dem Geld.
«Man muss wissen, wo es geht»
Sind private Inseln somit eine ideale Methode, um rasch viel Geld in den feinen Korallensand zu setzen? «Keineswegs», versichert Vladi, der seit über 30 Jahren in dieser Immobiliennische lebt, «aber man muss wissen, wo es geht und wo nicht.» Er arbeitet ausschliesslich in Ländern, die Grundbücher, Notare und allgemein anerkannte Gesetze kennen. Als «absolut unmöglich» bezeichnet er hingegen Länder wie Thailand oder die Malediven, wo privater Inselbesitz ausgeschlossen sei. Seine Inselliste strukturiert er deshalb in folgende Regionen, in denen er aktiv ist:
• Mittelmeer
• Westeuropa von Portugal bis Island und Finnland
• Kanada/USA
• Karibik
• Zentralamerika (inkl. Pazifik)
• Südamerika (Brasilien und Chile)
• Australien/Neuseeland
• Südpazifik (Japan, Fidschi, franz. Polynesien)
• Indischer Ozean (Seychellen)
An diese Auswahl hat sich zwar der australische Schauspieler Mel Gibson gehalten, der kürzlich eine Insel in Fidschi kaufen wollte. Doch dem «Braveheart»-Darsteller unterlief ein anderer Fehler. Das von ihm ausgelesene Eiland Mago ist bewohnt, und jetzt wehren sich die Bewohner gegen den Kauf. «Mit bewohnten Inseln gibt es nur Probleme», weiss Inselmakler Vladi schon längst. Sein Angebot umfasst deshalb lediglich unbewohnte Objekte, die sich bereits in privatem Besitz befinden. Rund 120 Objekte, so sagt er, habe er im Moment im Angebot.
Wie aber geht man vor, wenn man den Kauf einer Privatinsel erwägt? «Eigentlich ganz genau gleich, wie wenn man ein Stück Land oder ein Haus kaufen will», sagt Fahrad Vladi. Wer den Kontakt mit ihm aufnimmt, den befragt er im wesentlichen nach Wunschvorstellungen bezüglich Grösse, Region und Standard sowie nach dem Budget. Gestützt darauf legt er eine Auswahl von Objekten vor, die der Interessent auf etwa zwei oder drei Inseln der engeren Wahl reduziert.
Einige Monate Miete als Zwischenlösung
Für die endgültige Wahl legt der Makler grossen Wert darauf, mit seinen Kunden den ausgewählten Kaufobjekten einen Besuch abzustatten. In einer Checkliste zum Thema Inselkauf heisst es: «Die Besichtigung ist besonders wichtig, weil Sie sich nur so ein wirklich umfassendes Bild der jeweiligen Insel, ihrer Erschliessungsmöglichkeiten, ihrer Umgebung und der in der Nachbarschaft lebenden Menschen machen können.» Hinzu kommen Kriterien wie jenes der Erreichbarkeit des Eilandes, ob es über Elektrisch, Wasser und Telefon verfügt, ob eine Baubewilligung für die gewünschten Anlagen erforderlich und erhältlich ist, und so weiter.
Nach dem Kaufentscheid folgt der notarielle Kaufvertrag in jenem Staat, in dem das Objekt liegt. Inseln gelten juristisch als Grundstücke, sind also im Grundbuch eingetragen, sofern das entsprechende Land überhaupt ein Grundbuch führt. «Wir berücksichtigen nur solche Länder, die ein Grundbuch führen und die das unumschränkte Eigentum einwandfrei garantieren können», unterstreicht Vladi. Zu seinem Service gehört es, bei der Wahl eines Notars zu helfen und den Vertrag in deutscher oder englischer Sprache durchzugehen.
Und wer sich die eigene Insel nicht leisten kann oder will, der hat auch die Gelegenheit, ein Eiland für kürzere oder längere Zeit zu mieten. Da kann man üben wie es ist, für einmal Onassis oder Robinson zu spielen.
Artikel erschienen im Mai 2005, Immobilien Business
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