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Exklusive Privatinsel nahe Stockholm |
Exklusive Privatinsel nahe Stockholm
Schweden
Diese einzigartige Privatinsel bietet eine geschmackvoll gestaltete Hauptresidenz, einen Privathafen, unberührten Wald, eine Landepiste sowie einen Golfplatz. SEK 75.000.000 (ca. EUR 8.280.000)
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Sand Dollar Cay |
Sand Dollar Cay
Bahamas
9,7 ha große Privatinsel mit vier außergewöhnlichen weißen Sandstränden. Sehr gute Bauplätze vorhanden. USD 7.200.000
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Ilha Sapoeira |
Ilha Sapoeira
Brasilien
In der Bucht von Angra Dos Reis, ideale Lage, mit feinen Sandstränden, Generator, Trinkwasser, Booten. USD 399.000
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Partridge Island |
Partridge Island
Kanada
Dicht bewachsene Insel im Big Mushamush Lake, Lunenburg County (Nova Scotia), nur ca. 400 m vom Festland entfernt. CAD 275.000
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Ailsa Craig |
Ailsa Craig
Schottland
Die einzige Insel, die jemals olympisches Gold gewann! Ideal für ein privates Refugium, mit hervorragender Infrastruktur am Festland und leicht erreichbar. Ca. 991.515 qm, Angebote erbeten zwischen GBP 2,500,000 und GBP 2,750,000
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Gravel Island |
Gravel Island
Kanada
Küsteninsel in der Nähe von Halifax, mit Blockhaus und Boot CAD 395.000
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Ram Island |
Ram Island
USA
Ram Island ist etwa 480 m lang, dicht mit Tannen bewaldet, verfügt über einen kleinen Sandstrand und sehr schöne Klippen. USD 3.500.000
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Reif für die Insel
(von Iris Quirin,
Markt und Mittelstand, 07/2008, S. 76ff)
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Urlaub auf einer Privatinsel, das ist Erholung pur fernab vom Massentourismus. Von der original Robinson-Crusoe-Insel im Pazifik über Blockhaus-Romantik vor Kanada bis zum Luxusresort mit Butler im Indischen Ozean reicht das Angebot an Mietinseln.
Nicholas Cage hat sie in der Karibik. Johnny Depp in den Bahamas, Leonardo DiCaprio vor Belize und Didi Hallervorden vor der bretonischen Küste: eine eigene Insel. Waren entlegene Eilande früher Zwangsheimat für Schiffbrüchige und Verbannte, gelten sie heute als begehrte Refugien fernab des Massentourismus. Um das Robinson-Feeling zu erleben, muss man nicht gleich eine Insel kaufen. Da die meisten Eigentümer ihre Privatinseln nur wenige Wochen im Jahr nutzen, können sie in der restlichen Zeit des Jahres gemietet werden. „Wer einen Ort der Entspannung sucht, für den gibt es nichts Erholsameres als eine lnsel. Sie ist wie eine Apotheke für die Seele“, sagt Farhad Vladi. Der 63-jährige Unternehmer muss es wissen. Seit mehr als 30 Jahren verkauft und vermietet er Privatinseln rund um den Globus. Die Vladi Private Islands GmbH am Hamburger Ballindamm ist Weltmarktführer in diesem Segment.
Nicht nur Prominente schätzen die Ungestörtheit auf meerumspülten Eilanden. Auch immer mehr Unternehmer, Ärzte und Rechtsanwälte fühlen sich reif für die Insel. Beim Blick in die Angebote wird allerdings schnell klar: Insel ist nicht gleich Insel. Vor der Buchung sollte darum jeder Interessent herausfinden, welcher Inseltyp er ist: Soll es eine einsame Insel sein oder lieber eine mit Zivilisation? Genügt ein Bungalow oder soll es ein Luxushotel sein? Auch die Dauer der Weltentrücktheit will überlegt sein.
Markus Hoffmann (Name von der Redaktion geändert) entschied sich im letzten Sommer für Blockhaus-Romantik vor der Ostküste Kanadas. Dort erholte sich der 49-jährige Logistikunternehmer aus Süddeutschland eine Woche lang mit seiner Frau und zwei Kindern. „Eine Insel zu mieten, ist ein bisschen verrückt“, findet Hoffmann. Aber es sei ein schönes Gefühl, auf seiner eigenen Insel herumzuspazieren. „Das ist etwas ganz anderes, als eine Ferienwohnung zu mieten.“ Anders war zum Beispiel, dass die Familie automatisch mit der Sonne aufstand und schlafen ging. Und von Langeweile keine Spur. „Wir wollten nicht einmal mit dem Boot ans Festland fahren“, erzählt der Geschäftsmann. Stattdessen standen Segeln, Angeln und Spazieren auf dem Programm. Oder einfach auf den Felsen sitzen, das Meer und die Tiere beobachten. „Erholung pur“, schwärmt Hoffmann.
Luxus pur gibt es im Indischen Ozean. Seit 2003 ist North Island, 32 Kilometer nordwestlich von Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, ein privates Ferienresort mit palmengesäumten Sandbuchten. Die zwölf großen Villen kosten ab 1250 Euro pro Person und Nacht. Dafür steht den Gästen rund um die Uhr ein Butler zur Seite. Alle Mahlzeiten werden auf Wunsch statt im Restaurant auch in der Villa oder am Strand serviert. Zum Erholen steht neben Strand und Privatpool ein Spa mit Ozeanblick zur Verfügung.
Inselabenteuer lassen sich auch an Europas Gestaden erleben. Auf Tresco Islands vor der Südwestküste Cornwalls herrscht subtropisches Klima. Kakteen, Dattelpalmen, Aloen und Lilien säumen die Wege. Landestypische Cottages kosten ab rund 1000 Euro pro Woche. Autos und Hektik gibt es hier nicht, dafür frische Meeresluft, Wander- und Radwege, verträumte Buchten und sauberes Wasser – eine ideale Insel für Familien. Spannung verspricht ein Spaziergang durch die Gärten mit Galionsfiguren, die alle von gesunkenen Schiffen stammen.
Wie Leuchtturmwärter fühlen sich Gäste auf Myken vor Norwegen am Polarkreis. Hierher kommen Leute, die keine Hitze mögen. Die Inselgruppe ist ein Paradies für Vogelkundler und Naturliebhaber. Das weiße Holzhaus mit Leuchtturm stammt aus dem Jahr 1918. Als das Lichtsignal 1974 automatisiert wurde, zog der letzte Turmwächter aus. Heute ist Myken Fyr ein Gästehaus. Preis: ab 2500 Euro pro Woche mit Selbstversorgung.
Urlaub à la Huckleberry Finn bietet Sleepy Cove Island vor Kanada. Die Preise halten sich ab 123 Euro am Tag im Rahmen. Sleepy Cove bedeutet verschlafene Bucht. Denn obwohl Halifax, die Hauptstadt der Provinz Neuschottland, nur 20 Kilometer entfernt ist, bietet die Insel völlige Abgeschiedenheit. Als Unterkunft dient eine Blockhütte mit Strom und fließend Wasser. Sie bietet Platz für eine Familie und ist für die Selbstverpflegung bestens eingerichtet. Der Proviant wird in Läden an Land besorgt oder man fischt sich das Abendessen direkt vor Ort. Kanu und Ruderboot stehen zur Verfügung.
Eingefleischte Robinson-Crusoe-Fans können übrigens auch auf der echten Robinson-Insel Urlaub machen: Sie liegt vor Chile und hieß einst Mas a Tierra, bevor sie in Isla Robinson Crusoe umbenannt wurde. Vorbild für Daniel Defoes Romanhelden war ein Schotte, der nach einem Streit mit dem Kapitän dort ausgesetzt wurde und vier Jahre auf der Insel überlebte, bevor er 1709 gerettet wurde.
So lange muss heute niemand mehr auf einer Insel ausharren. Meist gibt es Telefon- und Internetverbindung, zumindest funkt das Handy via Satellit. Größere Städte sind stets in der Nähe, bei Notfällen kann ein Helikopter schnell zur Stelle sein. Einzig die Natur könnte den Abreisetermin – wenn auch nicht für vier Jahre – gefährden, etwa bei Unwetter oder hohem Wellengang. Aber das Abenteuer ist ja gerade der Reiz am Inselurlaub.
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