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Exklusive Privatinsel nahe Stockholm |
Exklusive Privatinsel nahe Stockholm
Schweden
Diese einzigartige Privatinsel bietet eine geschmackvoll gestaltete Hauptresidenz, einen Privathafen, unberührten Wald, eine Landepiste sowie einen Golfplatz. SEK 75.000.000 (ca. EUR 8.280.000)
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Sand Dollar Cay |
Sand Dollar Cay
Bahamas
9,7 ha große Privatinsel mit vier außergewöhnlichen weißen Sandstränden. Sehr gute Bauplätze vorhanden. USD 7.200.000
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Ilha Sapoeira |
Ilha Sapoeira
Brasilien
In der Bucht von Angra Dos Reis, ideale Lage, mit feinen Sandstränden, Generator, Trinkwasser, Booten. USD 399.000
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Partridge Island |
Partridge Island
Kanada
Dicht bewachsene Insel im Big Mushamush Lake, Lunenburg County (Nova Scotia), nur ca. 400 m vom Festland entfernt. CAD 275.000
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Ailsa Craig |
Ailsa Craig
Schottland
Die einzige Insel, die jemals olympisches Gold gewann! Ideal für ein privates Refugium, mit hervorragender Infrastruktur am Festland und leicht erreichbar. Ca. 991.515 qm, Angebote erbeten zwischen GBP 2,500,000 und GBP 2,750,000
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Gravel Island |
Gravel Island
Kanada
Küsteninsel in der Nähe von Halifax, mit Blockhaus und Boot CAD 395.000
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Ram Island |
Ram Island
USA
Ram Island ist etwa 480 m lang, dicht mit Tannen bewaldet, verfügt über einen kleinen Sandstrand und sehr schöne Klippen. USD 3.500.000
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Begrenztes Angebot
(von Horst Peter Wickel, Süddeutsche Zeitung 12.9.2008)
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Inseln gelten als die Exoten in der Immobilienwirtschaft. Etwa 12.000 stehen welt weit zur Auswahl
"Eine Insel ist die Apotheke für die Seele", sagt Deutschlands größter Inselhändler Farhad Vladi. Sein Unternehmen hat in den vergangenen 30 Jahren mehr als 1.800 Inseln verkauft. Ganz preiswert ist so eine exklusive Idylle nicht, aber dafür sind die privaten Inseln etwas Besonderes. Wie zum Beispiel ein 15.000 Quadratmeter großes Eiland in schwedischen Ostsee-Gewässern. Doch Inseln gibt es nicht nur im Meer oder in Seen, sondern auch in Flüssen, so zum Beispiel in der Loire, östlich von Nantes. Dabei handelt es sich zwar nur um eine halbe Insel, aber auch die ist rund 250.000 Quadratmeter groß.
Nach Angaben des Maklers kann die Insel das ganze Jahr über bequem mit dem Auto (mit Allradantrieb) erreicht werden, denn zwischen Insel und Festland befindet sich ein Sandstreifen. Die Loire-Insel soll nur 430.000 Euro kosten, aber das kleine Haus aus dem 18. Jahrhundert, Vorratshaus, Stall und zwei Hütten auf der Ile de Kerguelen gelten als renovierungsbedürftig. "Etwa 20 Hektar dieses Insel-Teils sind bepflanzt mit 18 Jahre alten Pappeln und Eschen (die sehr gutes Feuerholz ergeben), die in zwei bis drei Jahren gefällt und verkauft werden können (voraussichtlicher Erlös: etwa 150.000 Euro)", heißt es in den Verkaufsunterlagen.
In Frankreich hat auch Dieter Hallervorden, renommierter Slapstick-Künstler und Kabarettist, seine Insel gefunden. Seit 1988 lebt Hallervorden, ein Bewunderer Balzacs und Maupassants, die meiste Zeit des Jahres mit seiner Familie auf einer 17.000 Quadratmeter großen Insel in der Bretagne. Aber es sind längst nicht mehr nur bekannte Größen aus Finanz- und Showbusiness, die sich mit einer eigenen Insel ihren Traum von ungestörter Unabhängigkeit erfüllen. "Etwa 90 Prozent der Inselkäufer sind ganz normale Menschen mit mittleren Einkommen, die nicht bekannt sind", sagt Vladi. In aller Welt könnten Möchtegern-Insulaner mit ausreichendem Kapital Inseln oder Halbinseln kaufen. Viele von ihnen seien allerdings abgelegen und daher nur mit hohem Anreiseaufwand zu erreichen, obwohl sich die Infrastruktur generell verbessert habe. Vor allem in Schwellenländern, zum Beispiel Südamerika, würden Käufer fündig, denn dort habe der Staat in turbulenten Entwicklungsphasen freigiebig Land an wohlhabende Privatleute verkauft.
Seit den 70er-Jahren haben sich nach Schätzungen von Immobilienexperten die Preise für Inseln verdreifacht, in einigen Fällen sogar vervierfacht. Das hat nach ihrer Meinung auch ganz praktische Gründe. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist in den vergangenen Jahren einfacher geworden, so können die Insulaner unabhängig Strom und Wärme gewinnen. Billigflieger machen die Anreise in viele Regionen günstiger, und moderne Kommunikationstechniken ermöglichen Kontakte zum Rest der Welt, sogar von dem einsamen Fleckchen Erde aus.
Selbst als renditeträchtiges Investment sind einsame Inseln inzwischen begehrt. So erklärte Vladi in einem Interview mit dem Manager Magazin, dass es eine gute Geldanlage sei, in Inseln zu investieren. Denn Inseln werden nicht mehr gemacht, das Angebot ist konstant beziehungsweise sogar sinkend. Viele Inseln sind einfach zu groß für einen Privatmann und werden deshalb parzelliert. Sie verschwinden also vom Markt. Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage, zum Beispiel weil der bisher immer bestehende Infrastrukturnachteil der Inseln durch die fortschreitende Technologie absorbiert wird."
Zudem lässt die anziehende Nachfrage von neuen Reichen aus den wirtschaftlich boomenden Ländern wie Russland die Preise für Inseln ansteigen. Noch sind nach Schätzungen von Experten aber weltweit circa 12.000 Inseln zu erwerben. Die besten Investmentchancen sieht Vladi aktuell in Nord- und Westeuropa; so sei eine Insel mit Haus in Norwegen heute für 200000 Euro zu haben. "Es gibt praktisch kein politisches Risiko, das Land ist traumhaft schön, auch wenn das Klima dies etwas einschränkt. Für eine vergleichbare Insel müssten sie auf den Bahamas heute 3,5 Millionen Euro bezahlen - mit der Frage, wo die Reise hingeht."
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