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Exklusive Privatinsel nahe Stockholm |
Exklusive Privatinsel nahe Stockholm
Schweden
Diese einzigartige Privatinsel bietet eine geschmackvoll gestaltete Hauptresidenz, einen Privathafen, unberührten Wald, eine Landepiste sowie einen Golfplatz. SEK 75.000.000 (ca. EUR 8.280.000)
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Sand Dollar Cay |
Sand Dollar Cay
Bahamas
9,7 ha große Privatinsel mit vier außergewöhnlichen weißen Sandstränden. Sehr gute Bauplätze vorhanden. USD 7.200.000
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Ilha Sapoeira |
Ilha Sapoeira
Brasilien
In der Bucht von Angra Dos Reis, ideale Lage, mit feinen Sandstränden, Generator, Trinkwasser, Booten. USD 399.000
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Partridge Island |
Partridge Island
Kanada
Dicht bewachsene Insel im Big Mushamush Lake, Lunenburg County (Nova Scotia), nur ca. 400 m vom Festland entfernt. CAD 275.000
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Ailsa Craig |
Ailsa Craig
Schottland
Die einzige Insel, die jemals olympisches Gold gewann! Ideal für ein privates Refugium, mit hervorragender Infrastruktur am Festland und leicht erreichbar. Ca. 991.515 qm, Angebote erbeten zwischen GBP 2,500,000 und GBP 2,750,000
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Gravel Island |
Gravel Island
Kanada
Küsteninsel in der Nähe von Halifax, mit Blockhaus und Boot CAD 395.000
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Ram Island |
Ram Island
USA
Ram Island ist etwa 480 m lang, dicht mit Tannen bewaldet, verfügt über einen kleinen Sandstrand und sehr schöne Klippen. USD 3.500.000
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"Reif für die Insel–ein eigenes Eiland," von Holger Schwarz, Stuttgarter Zeitung, 17. November 2000
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Im verregneten Deutschland ist das Büro von Farhad Vladi eine Oase für alle, die von Sommer, Sand und Sonne träumen. Eine mannshohe Palme samt Stoffpapagei ziert die Geschäftsräume in Hamburg, die kleine Hängematte auf dem Sideboard verlockt zum Schaukeln. Und überall an den Wänden hängen Fotos von Inseln rund um den Globus. Das ist der Platz, an dem Fahrrad Vladi die Träume seiner Kunden managt.
Weltweit mehr als 600 Inseln hat der 51jährige Deutschiraner in den vergangenen 30 Jahren verkauft. Sein Unternehmen, die Vladi Private Islands GmbH, unterhält neben dem Hamburger Büro auch eine Dependance in Kanada. Des Weiteren arbeitet Vladi mit Experten auf den Bahamas und Schottland zusammen. Vor 21 Jahren trieb es Vladi selbst in die Einsamkeit - der Startschuß für eine außergewöhnliche Geschäftsidee: „Jeder trägt das Inselgefühl in sich. Ich wurde fündig, habe eine Insel gekauft, die später wieder verkauft wurde. Dazu kamen Freunde, die auch eine Insel haben wollten - so entwickelte sich das."
Wer denkt, eine Insel zu besitzen sei nur ein Faible spleeniger Millionäre, dem hält Vladi sein Standardbeispiel entgegen: „Wenn Sie sich ein Auto leisten können, dann können Sie auch eine Insel kaufen." Denn für den Neupreis eines gehobenen Mittelklassewagens - 50000 oder 60000 Mark inklusive Steuer und Versicherungen - bekomme man bereits ein Traum-Eiland, nah am Festland, samt Grundbucheintrag. Dabei findet der Lockruf der Insel längst nicht nur bei Aussteigern Gehör.
„Eine Insel ist nichts anderes als eine Immobilie", erklärt Vladi. So kann ein derartiges Objekt mitten im Wasser auch als Geldanlage interessant sein. Ein Beispiel: Vor Irland kaufte die Kelly-Family eine Insel für 950000 Pfund, erzählt Vladi. „Nur drei Jahre später haben sie für die Insel 2,8 Millionen Pfund bekommen." Die Rendite der Kellys: fast 200 Prozent. Die irische Pop-Familie ist nur ein prominentes Beispiel für temporäre Insulaner.
Auch der Kabarettist Dieter Hallervorden oder der britische Multiunternehmer und Virgin-Gründer Richard Branson haben sich schon einen Traum verwirklicht - und dabei ganz nebenbei ihre Finanzen aufgebessert.
Den Begriff „Insel-Makler" hört Farhad Vladi nicht gern. Lieber bezeichnet er sich als „Kunsthändler der Natur", denn seine Branche funktioniert ähnlich wie der Kunstmarkt. „Van Goghs werden auch nicht mehr hergestellt, das Angebot ist fix. So ist das auch bei Inseln, und wenn Sie eine gute Insel haben, dann steigt auch der Preis, genau wie bei einem wertvollen Gemälde."
Dazu kommt: die Nachfrage nach Inseln steigt wegen besserer und schnellerer Verkehrsverbindungen in alle Welt, dank verbesserter Erschließung - zum Beispiel wegen moderner Anlagen mit Solarenergie - oder der Möglichkeit, mittels Handy auch auf dem Eiland jederzeit erreichbar zu sein.
Der Kunstfreund der Natur, Vladi, ist auch beim Ring Deutscher Makler (RDM) wohl bekannt. Normalerweise widmen sich die Immobilien Experten innerstädtischen Büroräumen oder Luxus-Appartements. Das etwas andere Immobiliengeschäft beschäftigt sie nur am Rande. Geschäftsführer Gerhard Feldmann hält das Exoten-Geschäft für ein Investment für Menschen, die schon alles haben. Dennoch erachtet er Anbieter und Angebot für seriös. Feldmanns Sorge gilt mehr der Sicherheit des Investors: Nicht in allen Regionen der Erde geht es schließlich immer friedlich zu. „In manchen Weltregionen gibt es immer noch Piraterie, etwa in Südostasien oder vor Südamerika", sagt der RDM-Geschäftsführer. „Die Insel sollte in einem ordentlich geführten Staatsgebiet liegen, um unliebsame politische Überraschungen zu vermeiden." Was potentielle Insulaner beachten müssen: Nicht überall dürfen Ausländer uneingeschränkt Grund kaufen oder verkaufen. Im Gebiet der Malediven in Indonesien oder auch in Malaysia sei es nicht immer möglich, sein Stück Land zu jedem Zeitpunkt auch wieder zu veräußern, warnt Vladi. Objekte im Mittelmeerraum, zum Beispiel vor Monaco, oder Inseln in der Karibik gelten in der Branche dagegen als wahre Blue Chips.
Lage, Lage, Lage - der alte Leitspruch der Immobilieninvestoren trifft auch beim Kauf von Inseln zu. Freilich ist nicht allein das einsame Eiland am anderen Ende der Welt eine lukrative Geldanlage. Vladi behauptet von sich, auf der ganzen Welt lohnende Objekte zu finden. Kühle Investoren gehen am besten nach einem simplen Rezept vor: In der Nähe eines Ballungsgebietes muß die Insel liegen, 50 bis 100 Kilometer vom Festland entfernt und mit einer grundlegenden Infrastruktur ausgestattet. So hat die Börsen-Hausse an der New Yorker Wall Street zum Beispiel die Inselpreise vor Long Island nahezu verdreißigfacht. Dagegen sind die Werte in Fernost gesunken - Inselpreise als Spiegelbild der globalen wirtschaftlichen Entwicklung.
Eine Südee-Perle hat Vladi gerade im Angebot: Pohuenui Island, unweit der Küste Neuseelands, 60 Kilometer Ozeanfront, 21 Quadratkilometer. Der Preis: knapp fünf Millionen US-Dollar. Kein Pappenstiel, dafür aber exklusiv.
Wer sich solchen Luxus nicht leisten kann, für den gibt es immerhin eine günstigere Variante: mieten statt kaufen. Das beginnt schon ab 300 Mark pro Tag und Person. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Beim Mieten sind zwar keine Renditesprünge drin, aber einmal im Leben auf der eigenen Insel einen Sonnenuntergang betrachten, das kann auch ein Erlebnis werden, von dem man ein ganzes Leben lang zehrt.
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