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Exklusive Privatinsel nahe Stockholm |
Exklusive Privatinsel nahe Stockholm
Schweden
Diese einzigartige Privatinsel bietet eine geschmackvoll gestaltete Hauptresidenz, einen Privathafen, unberührten Wald, eine Landepiste sowie einen Golfplatz. SEK 75.000.000 (ca. EUR 8.280.000)
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Sand Dollar Cay |
Sand Dollar Cay
Bahamas
9,7 ha große Privatinsel mit vier außergewöhnlichen weißen Sandstränden. Sehr gute Bauplätze vorhanden. USD 7.200.000
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Ilha Sapoeira |
Ilha Sapoeira
Brasilien
In der Bucht von Angra Dos Reis, ideale Lage, mit feinen Sandstränden, Generator, Trinkwasser, Booten. USD 399.000
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Partridge Island |
Partridge Island
Kanada
Dicht bewachsene Insel im Big Mushamush Lake, Lunenburg County (Nova Scotia), nur ca. 400 m vom Festland entfernt. CAD 275.000
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Ailsa Craig |
Ailsa Craig
Schottland
Die einzige Insel, die jemals olympisches Gold gewann! Ideal für ein privates Refugium, mit hervorragender Infrastruktur am Festland und leicht erreichbar. Ca. 991.515 qm, Angebote erbeten zwischen GBP 2,500,000 und GBP 2,750,000
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Gravel Island |
Gravel Island
Kanada
Küsteninsel in der Nähe von Halifax, mit Blockhaus und Boot CAD 395.000
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Ram Island |
Ram Island
USA
Ram Island ist etwa 480 m lang, dicht mit Tannen bewaldet, verfügt über einen kleinen Sandstrand und sehr schöne Klippen. USD 3.500.000
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Ostsee, eigene Insel
(Financial Times Deutschland, 19.08.2009, Daniela Jaschob)
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Nicht nur in der Südsee und der Karibik stehen regelmäßig Privatinseln zum Verkauf. Auch bei Rügen ist ein deutsches Inselchen im Angebot: das Eiland Tollow. Und es ist nicht einmal besonders teuer.
Der Ankerplatz am Ufer des Ferienorts Maltzien auf Rügen ist kaum noch zu erkennen. Schwungvoll lässt Manfred Voigt die Paddel durchs Wasser gleiten, dann setzt das Boot ruckartig auf. Voigt ist 70 Jahre alt und keucht ein wenig, als er das Bötchen auf den Strand zieht. Noch gehört ihm und seiner Frau Inge das Eiland, das man den Tollow nennt: ein etwa zwei Hektar großes Inselchen, das südlich von Rügen in einem Küstengewässer liegt; nicht im offenen Meer, sondern in einer Art Bucht. Jetzt soll der Tollow verkauft werden - eine absolute Ausnahmeerscheinung, schließlich werden deutsche Privatinseln nur ganz selten mal gehandelt.
Um sich einen Überblick zu verschaffen, klettert Voigt auf den vier Meter hohen Aussichtsturm mitten auf der Insel. Der Name Tollow komme aus dem Slawischen, sagt er, und bedeute so etwas wie "Pappel". Von Pappeln ist hier allerdings nichts zu sehen, dafür wachsen Buchen, Eschen und Eichen auf dem drei Fußballfelder großen Eiland.
Voigt schaut über seinen Besitz. Nicht immer habe es hier so ausgesehen wie jetzt, sagt er. Dort, wo das Schwanenweibchen gerade quer über die Wiese zu seinem Brutplatz watschelt, habe er Schilf in den Boden gesteckt, Zentimeter für Zentimeter. Vorher sei da nichts gewesen. Und da, an dem mit vier Metern höchsten Punkt des Geländes, habe er Kiefern und Wildrosen gepflanzt.
Ursprünglich hatte der Tollow mal einer Gutsherrenfamilie gehört, die sich hier auch begraben ließ. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ging das Eiland dann in Staatseigentum über, bis es Inge Voigts Familie vor vier Jahren übernahm. Seither kümmert sich das Ehepaar aus Putbus um die Insel und die Gräber. Das Problem ist nur: Mittlerweile finden sich die Voigts zu alt, um jeden Tag mit dem Paddelboot überzusetzen und alles in Schuss zu halten. Vergangenen Herbst entschlossen sie sich deshalb, den Tollow zu verkaufen.
Zuständig für die Suche nach einem Abnehmer ist Farhad Vladi, ein Hamburger Spezialmakler. Seit über 30 Jahren verkauft und vermietet seine Firma Inseln auf der ganzen Welt. Deutsche Eilande wie der Tollow seien eine absolute Rarität, sagt er: Bisher hatte Vladi überhaupt nur drei davon im Angebot.
Eingetragen ist der Tollow beim Katasteramt als Maltziener Inselwald, ein Haus dürfe darauf nicht gebaut werden, sagt Vladi. Wer sich für das Stückchen Deutschland in der Ostsee interessiere, müsse ein Naturliebhaber sein und sich an dem Miniforst erfreuen können - so wie Manfred Voigt.
"Wenn man so will, bin ich der Förster des Tollow", sagt der. Unkraut jäten müsse man als Besitzer zwar nicht - sich seiner Aufgaben bewusst sein hingegen schon. Als die Insel noch dem Staat gehörte, siedelten vor allem Kormorane in Scharen auf dem Tollow. Ihr Kot tünchte Bäume zu weißen Gerippen, die Insel verkam. Bis die Voigts daraus ein kleines Paradies machten.
"Hier kann man die Natur mit seinen nackten Füßen erleben und die Ruhe genießen", sagt Voigt. Und obwohl es viel Arbeit bedeute, eine eigene Insel zu besitzen: Der Tollow sei ein Ort für die Seele.
Besonders viel müsste man dafür übrigens gar nicht bezahlen. Der Tollow soll etwa so viel kosten wie eine Eigentumswohnung am Stadtrand von Hamburg: rund 150.000 Euro. Allerdings wartet Vladi noch auf den Bescheid zu einem Bauantrag. Wenn auf dem Tollow doch gebaut werden darf, sagt der Makler, könne der Preis auf etwa 300.000 Euro steigen.
Der Himmel ist mittlerweile von tiefgrauen Wolken bedeckt, Voigt klettert vom Aussichtsturm herunter. Und bleibt stehen: Zwischen den Büschen lugt etwas Weißes hervor. Ein kurzes "Mäh!", ein Huschen - und schon ist es wieder verschwunden. Auf dem Tollow leben nicht nur Schwäne, sondern auch vier Schafe. "Eine kleine Ausnahme, die ich mir erlaubt habe", sagt Voigt.
Bis September werden die Tiere einen neuen Eigentümer haben - dann soll der Tollow nämlich verkauft sein. Angebote sind bis dahin jederzeit willkommen, sagt Makler Vladi.
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