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Exklusive Privatinsel nahe Stockholm |
Exklusive Privatinsel nahe Stockholm
Schweden
Diese einzigartige Privatinsel bietet eine geschmackvoll gestaltete Hauptresidenz, einen Privathafen, unberührten Wald, eine Landepiste sowie einen Golfplatz. SEK 75.000.000 (ca. EUR 8.280.000)
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Sand Dollar Cay |
Sand Dollar Cay
Bahamas
9,7 ha große Privatinsel mit vier außergewöhnlichen weißen Sandstränden. Sehr gute Bauplätze vorhanden. USD 7.200.000
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Ilha Sapoeira |
Ilha Sapoeira
Brasilien
In der Bucht von Angra Dos Reis, ideale Lage, mit feinen Sandstränden, Generator, Trinkwasser, Booten. USD 399.000
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Partridge Island |
Partridge Island
Kanada
Dicht bewachsene Insel im Big Mushamush Lake, Lunenburg County (Nova Scotia), nur ca. 400 m vom Festland entfernt. CAD 275.000
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Ailsa Craig |
Ailsa Craig
Schottland
Die einzige Insel, die jemals olympisches Gold gewann! Ideal für ein privates Refugium, mit hervorragender Infrastruktur am Festland und leicht erreichbar. Ca. 991.515 qm, Angebote erbeten zwischen GBP 2,500,000 und GBP 2,750,000
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Gravel Island |
Gravel Island
Kanada
Küsteninsel in der Nähe von Halifax, mit Blockhaus und Boot CAD 395.000
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Ram Island |
Ram Island
USA
Ram Island ist etwa 480 m lang, dicht mit Tannen bewaldet, verfügt über einen kleinen Sandstrand und sehr schöne Klippen. USD 3.500.000
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"Hello Mr. Robinson," von C.P. Haller, BELLEVUE 2/2002, S. 146
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BELLEVUE beleuchtet eine kleine, aber sehr feine Nische im Immobilien-Business: private Inseln
Sie galten jahrhundertelang als äußerst unwirtliche Orte, abgeschnitten von jeglicher Zivilisation: einsame lnseln. Ein passender Platz für Gesetzlose, Aussätzige oder Gefangene. Bestenfalls noch für Schiffbrüchige. Niemand kam freiwillig auf ein Eiland, jeder war heilfroh, schnellstmöglich wieder wegzukommen.
Der lmagewandel setzte erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein. Mit der von Jean Jacques Rousseau eingeleiteten "Zurück zur Natur"-Bewegung, den paradiesischen Tahiti-Berichten des Weltumseglers Louis-Antoine de Bougainville und dem Aufstand der Bounty-Meuterer begann die allgemeine Verklärung. Plötzlich weckte die einst so gefürchtete Abgeschiedenheit romantische Wünsche und Sehnsüchte.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. lm Gegenteil: Die eigene lnsel hat ihren ganz besonderen Charme. Sie ist ein Unikat, man hat keine Nachbarn, keine Zwänge, einen in sich geschlossenen Besitz - der Eigentümer ist in Personalunion Landlord und Fahrmann, Stadtplaner und Polizist, Stromerzeuger und Architekt, Bauer und Fischer. Wie ein König herrscht er über sein kleines Reich.
Die Liste der Prominenten mit eigenen lnseln ist lang. Sie reicht von Wirtschaftsmagnaten wie Onassis, Agnelli oder Rockefeller, über Showgrößen wie Marlon Brando, Diana Ross oder Nicolas Cage bis hin zu Sportstars wie Björn Borg.
Wer sich eine lnsel kaufen will, kommt an Farhad Vladi nicht vorbei. Seit über 30 Jahren handelt der promovierte Wirtschaftswissenschaftler mit lnseln. Rund 1.000 Geschäfte hat er in dieser Zeit vermittelt. Die wenigsten seiner Kunden waren typische Aussteiger. "Das geht sowieso schief", meint Vladi. "Niemand kann dauerhaft in Einsamkeit leben. Wer aber zwei- oder dreimal pro Jahr einen Ort der Entspannung sucht, für den gibt es nichts Erholsameres und Besseres als eine lnsel. Sie ist wie eine Apotheke für die Seele."
Was sind es für Leute, die sich lnseln kaufen? Zwei Eigenschaften haben sie alle gemein: den Hang zur Natur und die Leidenschaft für das Außergewöhnliche. "Natürlich ist es praktischer, sich ein bezugsfertiges Haus oder Apartment in Spanien oder Florida zu kaufen", erläutert Farhad Vladi. "Es ist ähnlich wie bei Autos. Es ist einfacher und bequemer, sich ein nagelneues vollautomatisches Modell zu bestellen. Sie brauchen nichts zu machen. Es funktioniert. Sie können sich aber auch einen Oldtimer kaufen, an dem Sie ständig rumbasteln müssen. Das Besondere ist immer etwas schwieriger, aber durch die Arbeit und die ldeen, die man investiert, bekommt man ein ganz anderes, ein sehr emotionales Verhältnis zu den Dingen.".
Dieses persönliche Engagement, die Lust an Herausforderungen und eine gewisse positive Verrücktheit braucht man auch, um einem Stück Wildnis wenigstens einen Mindestkomfort abzuringen. Vom Stromaggregat bis zum letzten Nagel für den Bootssteg - alles muß auf die lnsel geschafft werden. Das erfordert Pioniergeist und technisches Know-how. Man kann sich nicht einfach in den Wagen setzen und zum Baumarkt um die Ecke fahren. Der nächste Klempner wohnt auch oft in 200 Kilometern Entfernung.
Dank moderner Technik ist heute aber fast alles machbar - und auch bezahlbar. Vor zwanzig Jahren kostete eine Meerwasserentsalzungsanlage noch Millionen, heute liefern japanische Firmen solche Anlagen im Taschenformat für 40.000 Euro. Die Hotels auf den Malediven sind zum Beispiel mit derartigen Anlagen ausgerüstet. ln Kanada kann man sich ein Holzhaus aus dem Katalog aussuchen, und ein paar Wochen später liefert ein Transporthubschrauber ein gewaltiges Paket an. Dann müssen nur noch die Einzelteile zusammengebaut werden. Der Lohn für die Strapazen und den Aufwand ist das Gefühl von größtmöglicher Freiheit, vom autarken Leben als Robinson.
Vladi kennt alle für seinen Job relevanten Regionen der Welt. Die Voraussetzungen für eine "verkaufbare" lnsel sind klar definiert. Das Eiland muß in einem politisch stabilen, leicht erreichbaren Staat liegen, in dem auch uneingeschränkt Land erworben werden darf. Es darf nicht allzu weit vom Festland entfernt liegen, muß bebaut werden dürfen und eine ansprechende Vegetation haben. Vladi schätzt, daß weltweit überhaupt höchstens 10.000 lnseln diese Kriterien erfüllen. Davon wiederum stehen meist nur rund 200 bis 300 Objekte zum Verkauf.
Ungefähr 120 davon hat Vladi Private Islands derzeit im Angebot. Die Preise beginnen bei rund 30.000 Euro für eine bewaldete lnsel (ohne Haus) in der ostkanadischen Provinz Nova Scotia und enden im zweistelligen Millionenbereich für einen 5 Sterne-Traum in der Südsee.
lnseln sind keine verläßliche Wertanlage. Dafür ist der Markt zu klein. Aber eben weil er sehr limitiert ist, wird er auch kaum zusammenbrechen. Außerdem ist der lnselmarkt sehr international, die Käufer kommen aus aller Welt.
Das eigentlich Besondere an einer lnsel ist jedoch ihre Einzigartigkeit. Keine ist wie die andere, keine ist beliebig reproduzierbar, jede für sich ist ein kleines, einmaliges Meisterwerk der Natur.
PORTRÄT:
Der Herr der Inseln
Seit über 30 Jahren handelt der Hamburger Farhad Vladi mit Inseln aus aller Welt.
Begonnen hat alles 1971. Damals war Farhad Vladi Mitte Zwanzig, hatte gerade seine Doktorarbeit zum Thema "Volkswirtschaftliche Auswirkungen der Effekten- und Devisenspekulation" abgegeben und belohnte sich selbst mit einer Reise auf die Seychellen. Nicht nur zum Urlauben, sondern um sich eine Insel zu kaufen. Doch das Objekt der Begierde sollte 500.000 Mark kosten. Zu viel für einen, der frisch von der Uni kam. Aber er hatte gute Kontakte zu wohlhabenden Hanseaten und fand einen kaufer. Kurz darauf meldeten sich Freunde und Bekannte des Käufers und fragten, ob Vladi nicht auch ihnen eine Insel besorgen könnte. Der junge Mann wurde fündig: eine in Frankreich, eine in Irland. So baute er langsam, aber stetig sein Imperium auf. Im letzten Jahr machte "Vladi Private Islands" mit 22 Mitarbeitern und Büros in Hamburg und Halifax/Kanada über 100 Millionen Mark Objektumsatz. Zu seinem Portfolio gehören nicht nur kauf-, sondern auch Mietinseln, Anteile an einer Mineralwasserquelle in Kanada und seit neuestem auch das traditionsreiche Hamburger Fachgeschäft "Dr. Götze Land & Karte", in dem man wohl sortierte Reiseliteratur und Karten aller Art bekommt. Vladis private Leidenschaft ist das Sammeln historischer Ausgaben eines Romans von Daniel Defoe. Einmal dürfen Sie raten, wie der Bestseller heißt.
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