|
Informationen
- Region 3a: Kanada, Ost/Zentral
Nova Scotia. Die landschaftliche Vielfalt übt auf die Gäste sowie auf die Einheimischen Kanadas stets eine enorme Faszination aus. So verschieden sind die jeweils anderen Teile des Landes, da mag man auf einer Reise vom Osten in den Westen kaum glauben, dass man sich noch immer in ein und dem selben Land befindet.
Unberührte Waldlandschaften, unzählige Flüsse und Seen, eine saubere Küste und eine warmherzige und gastfreundliche Bevölkerung: Die Halbinsel Nova Scotia im Osten ist zu einer gefragten Region für Inselliebhaber in Kanada avanciert. Der Golfstrom beschert dem Gebiet ein gemäßigtes Klima mit längerer Sonneneinstrahlung als zum Beispiel im Westen in British Columbia, wo sich die Inseln wie große, wild wachsende Perlen aneinander reihen. Exotische Pflanzen wie Orchideen wachsen in den üppigen Wäldern Neuschottlands, selbst Kolibris sind keine Seltenheit. Die faszinierende Landschaft dieser kanadischen Provinz ist von über 1000 Seen durchsetzt, und in vielen von ihnen finden sich Inseln. Nirgendwo auf der Halbinsel ist man mehr als 56 Kilometer vom offenen Meer entfernt. Weitere Inseln sind der Küste vorgelagert. Halifax ist nur sechs Flugstunden von Europa entfernt, und amerikanische und kanadische Städte wie New York, Boston, Montreal und Toronto sind leicht erreichbar.
Die Region verfügt über eine außergewöhnlich gute Infrastruktur, ein trotz der dünnen Besiedelung gut ausgebautes Verkehrsnetz, eine stabile politische Lage und eine eindeutige Regelung von Eigentumsfragen. Diese idealen Voraussetzungen ermöglichen eine verhältnismäßig einfache Erschließung von Privatinseln, und Fertighäuser sind überall erhältlich. Einschränkungen bezüglich der Besitzverhältnisse von Ausländern gibt es glücklicherweise ebenfalls nicht.
Die kanadische Ostküste besitzt überdies den Vorteil, dass die Preise hier etwas niedriger liegen als in Maine oder British Columbia. Für Kaufinteressenten empfiehlt sich diese Region im Gegensatz zu anderen Provinzen auch noch aus weiteren Gründen: So müssen Nichtortsansässige beispielsweise auf Prince Edward Island beim Erwerb von Grundbesitz über vier Hektar eine Regierungsgenehmigung beibringen. Auch klimatisch ist Nova Scotia kaum zu überbieten: Schon auf Prince Edward Island und in New Brunswick sind die Winter strenger als hier. In Newfoundland, das zwar wegen seiner guten Jagdmöglichkeiten sehr begehrt ist, herrschen noch niedrigere Temperaturen, außerdem ist es schwerer zugänglich. In Quebec wirken sich die langen Frostperioden des Winters nachteilig auf die Inseln aus, die sich in der dortigen Provinz vorwiegend in Seen befinden. Auch sind sie für Ausländer teurer im Erwerb, denn nichtansässige Käufer müssen eine Steuer in Höhe von 33 Prozent entrichten.
|