Le Moulin Fort Chisseaux

Frankreich | Europa: Atlantik

Le Moulin Fort Chisseaux gehört wohl zu den ungewöhnlichsten Chateaus im Loire Tal.

Umgeben von drei Inseln, die zu dem Anwesen gehören, befindet sich das geschichtsträchtige Schloss auf einer vierten Insel inmitten des Cher Flusses.

Die ehemalige Mühle erfuhr im Laufe der letzten vier Jahrhunderte einige Veränderungen: Banal Moulin wurde nach zahlreichen Verhandlungen mit den Loire Kaufleuten von Adam de Houdin dem XVI. im Jahre 1526 erbaut. 1556 wurde die Mühle von Diane de Poitiers gekauft und nach dem Tod des Königs Heinrich II. 1560 von Katharina de Medici übernommen. Nach einem verheerenden Brand wurde das Anwesen aufgegeben. Der Wiederaufbau des zerstörten Gebäudes erfolgte im 19. Jahrhundert durch die Familie Dupin. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde von der rechten Uferseite eine Brücke zur Insel errichtet. Ab 1825 wurde die Mühle vom Grafen Villeneuve umgebaut und bis 1840 als Gerberei genutzt. Mit der Begradigung des Cher Flusses in 1840 wurde das Gebäude abermals umgebaut. Die Gerberei wurde aufgegeben und das bis dahin am Gebäude befindliche Wasserrad entfernt. Außerdem wurde die Brücke demontiert und durch ein Fährboot ersetzt. Eine Komplettsanierung wurde im Jahre 1920 von der damaligen Besitzerfamilie Menier durchgeführt.

Heute erstrahlt das Chateau wieder in seiner einstigen Schönheit, jedoch mit allen erdenklichen technischen Vorzügen. Besonders erwähnenswert ist die Installation einer elektrisch-ausfahrbaren Brücke, die die Insel mit dem Nordufer verbindet.

 

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