Top 10 der kleinsten Inseln weltweit

Je kleiner das Eiland ist, desto intensiver erlebt der Eigentümer das Inselgefühl. Denn wer sein geliebtes Fleckchen Land in See oder Meer spazierend umrunden kann, vermag es innerlich zu umarmen. Und die nahegelegenen Ufer machen die Abgeschiedenheit vom Festland stets angenehm bewusst.

Eine kleine Insel ist wegen ihrer geringen Größe nicht immer günstiger im Erwerb als eine große – ihre Lage zählt mehr als ihre Fläche. Vor allem in beliebten Gegenden wie in den USA vor den zahlreichen Buchten Rhode Islands, in den Seen um Toronto in Kanadas Ontario oder in Europa sind zum Verkauf stehende Inseln eine Rarität. Selbst Kleinstinseln, etwa in der Lagune von Venedig, von wo aus man mit Leichtigkeit zu einem eleganten Abendessen in der Stadt ausfahren kann, oder in einem Schweizer See sind begehrte Kostbarkeiten.

Es ist empfehlenswert, eine Insel unter 10 000 Quadratmetern Fläche nur dann zu erwerben, wenn sie nahe dem Festland liegt. In weiter Entfernung zur Küste ist man schlechtem Wetter leicht erlegen, sofern keine größeren Baumbestände oder Anhöhen das Wohnhaus schützen. Abgesehen davon genießt man in der Nähe der Zivilisation ihre Vorteile: Stromversorgung, Internet, Hafenanlage. Im Allgemeinen ist es unproblematisch, die schon vorhandene Infrastruktur zu nutzen, und das kulturelle Leben der nächsten Stadt bietet eine willkommene Abwechslung zum Inselleben.

Sandy Spit, British Virgin Islands, Karibik



Malte man sich die perfekte Karibikinsel in seinen Träumen aus, dann sähe sie aus wie Sandy Spit: einige kleine, dicht bewachsene Felsen, zwei einsame Kokospalmen und feiner weißer Sand, umgeben von Türkis funkelndem Wasser. Segler besuchen dieses Idyll gern zum Schnorcheln oder für ein Picknick am Strand.

Fish Island, Nova Scotia, Kanada



Seit 100 Jahren ist Fish Island in der Mahone Bay in Privatbesitz und beweist: Die Lebensqualität auf einer Insel hat nicht unbedingt mit ihrer Größe zu tun. Der lebendige Ferienort Chester liegt nur einige Dutzend Meter entfernt, sodass man das Lieblingsrestaurant mit wenigen Paddelschlägen per Kanu erreichen kann.

Potato Island, Connecticut, USA



Potato Island besteht wie seine 22 bewohnten Nachbarinseln im Archipel der Thimble Islands aus rosafarbenem Granit. Sie waren einst die Spitzen der Hügelketten, die sich vor der letzten Eiszeit hier entlangzogen. Das Sommerhaus im typischen Stil der amerikanischen Ostküste stammt von 1912.

Chauve Souris Island, bei Praslin, Seychellen



Chauve Souris Island ist zwar mit 0,7 Hektar wirklich winzig, doch der Besitzer hat durch Sandaufschüttung, Palmenanpflanzung und den Bau von zwei Luxusbungalows ein außergewöhnliches Ferienparadies geschaffen. Eines der ausgefallenen Zimmer, der „Pirate Room“, ist direkt in die bestehende Felsformation hineingebaut. Honeymooner bevorzugen den abgelegenen „Shipwrecked Bungalow“.

Weitere Informationen zur Vermietung von Chauve Souris Island

Motu Haapiti, Bora Bora Atoll, Society Islands, Französisch Polynesien



Die beiden kleinen Motu Haapiti liegen geschützt in der Lagune des Bora Bora-Atolls, die je nach Wetter ein fantastisches Farbspiel von Türkis über Kobaltblau bis Violett vollführt. Die Villa und das Gästehaus auf der größeren Insel, umgeben von Kokosnusspalmen, Eisenbäumen und Scaevola-Sträuchern, sind regionaltypisch auf Stelzen gebaut, um die kühlende Brise der sanften Passatwinde zu nutzen. Schon beim Frühstück den Blick auf Bora Bora und den Mont Otemanu zu genießen, ist ein unbeschreiblicher Luxus.

Motu Tapu, Bora Bora Atoll, Society Islands, Französisch Polynesien



Wer an die Südsee denkt, denkt an Tapu, denn diese Privatinsel ist die am häufigsten fotografierte Motu – wie die winzigen Inseln hier heißen – der Region. Der Zutritt ist Gästen ausgewählter Resorts und Gruppen mit Privateinladung vorbehalten.

Apple Island, Nova Scotia, Kanada



Während die nur wenige Meter entfernte Nachbarinsel Oak Island für ihren mysteriösen Schatz berühmt ist, glänzt Apple Island in der Mahone Bay mit einer ausgefallenen Form. Wie ein Apfel mit etwas zu lang geratenem Stiel erstreckt sich das Inselchen über zwei Hektar. Ein Vorteil der über-schaubaren Größe: Wer ein Haus in die Inselmitte baut, hat von allen Zimmern aus Meerblick.

Coney Island, County Cork, Irland



Coney Island in der Roaringwater Bay profitiert nicht nur vom milden Klima, das der Golfstrom im äußersten Südwesten Irlands mit sich bringt, sondern ist dank seiner Lage zwischen Küste und Long Island auch vor den Naturgewalten des Atlantiks geschützt. Das alte Steinhaus hat der Besitzer um einen verglasten Wintergarten erweitert, von dem aus man das ganze Jahr über einen weiten Blick nach Süden genießt.

Le Gouffre, Bretagne, Frankreich

Über die Jahrtausende wurde Le Gouffre, eines der berühmtesten Fotomotive Nordfrankreichs, zur Halbinsel: Den Raum zwischen der einst zweigeteilten, kleinen Insel und der bretonischen Küste hat der Atlantik mit Kieseln und fossilem Material aufgefüllt, sodass die Bewohner heute, wenn sie das Festland erreichen wollen, bequem das Auto nutzen können.

Île de Salagnon, Genfer See, Schweiz

Salagnon wurde bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts künstlich angelegt. Von hier aus bietet sich eine märchenhafte Kulisse mit Blick über den Genfer See und auf die Savoyer Alpen. Ein französischer Porträtmaler war von diesem Panorama so begeistert, als er um die Jahrhundertwende seinen Urlaub an der mondänen „Schweizer Riviera“ verbrachte, dass er die Insel kaufte und darauf sein Traumhaus errichten ließ: eine Villa nach florentinischem Vorbild mit Terrassen, Pergolen, kleinen Statuen im Garten und einer herrschaftlichen Treppe, die hinab zum See führt. Der heutige Besitzer kennt die Insel nicht nur als Urlaubsresidenz, sondern hat hier seine Kindheit verbracht. Nur eine unschöne Erinnerung hat er an das Inselleben: Wenn er mit seiner Schwester bei stürmischer Witterung zur Schule rudern musste, kam es vor, dass die Kinder mitsamt ihren Schultaschen ins Wasser fielen.

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