Top 10 der größten Inseln weltweit

Die größten Privatinseln haben eine Länge zwischen 100 und 200 Kilometern und sind bis zu 50 Kilometer breit – damit erwirbt man tatsächlich ein eigenes Reich. Je größer allerdings die Insel ist, desto leichter verflüchtigt sich manchmal das Inselgefühl: Die eigenen Ufer kann man vielleicht nur noch aus den Fenstern seines in hoher Blicklage gebauten Hauses oder nach dem Erklimmen eines Gipfels erspähen. Wenn die Natur die eigene Rieseninsel mit einer solchen Anhöhe beschenkt hat, dann ist es ein unbeschreibliches Vergnügen, den Blick weit über Baum- oder Palmwipfel bis hin zum Ozean schweifen zu lassen.

Die Isle of Eigg in Schottland ist 31 Quadratkilometer groß und ihr höchster Berggipfel 394 Meter hoch. Die Bewohner Eiggs konnten von hier schon in den vergangenen Jahrhunderten Freund und Feind von weitem kommen sehen. Die weitläufige Farm- und Resortinsel Pohueni in den Marlborough Sounds in Neuseeland befindet sich im Besitz einer europäischen Familie und ist mit einer Fläche von 2.000 Hektar und ihren grünen Hügeln mit Weiden und Wäldern eine imposante Schönheit. Inseln derartiger Größe bergen ein besonderes Erschließungspotential, das ihren Wert bedeutend erhöht. Es ist genügend Raum vorhanden für mehrere Wohnsitze oder sogar eine gesamte Ferienanlage. Selbst das Entstehen ganzer Dörfer ist nicht ausgeschlossen: Die italienische Insel Capri im Golf von Neapel, die zu Kaiser Tiberius‘ Zeiten in seinem Privatbesitz war, beherbergt heute rund 13.000 Einwohner.

Schier endlose Strandspaziergänge, Entdeckungsfahrten mit dem Jeep, ein Picknick im Wald oder ein Ausritt mit dem eigenen Pferd – die Unternehmungsmöglichkeiten auf einer großen Insel sind vielfältig und die absolute Privatsphäre ist gesichert. Passionierte Landschaftsgärtner oder Liebhaber der Tierzucht können sich uneingeschränkt entfalten. Und wer Wert auf eine unabhängige An- und Abreise legt, erwägt vielleicht eine eigene Landebahn oder eine großzügig angelegte Marina. 

 

 

Isla de Altamura, Baja California, Mexiko



Rund 200 Kilometer nördlich vom Wendekreis des Krebses im Golf von Baja California liegt Altamura vor der Küste Mexikos und nimmt beinahe die doppelte Fläche von Manhattan ein. Das Naturjuwel ist eine der letzten Gegenden der Erde, die vor der Zerstörung durch den menschen bewahrt geblieben ist. Weitläufige Sanddünen, geschützte Buchten und üppige Mangrovenhaine wechseln sich auf 50 Kilometern Länge ab. Im Wasser tummeln sich verschiedenste Fischarten bis hin zu Walen. Derzeit ist auf Altamura eine Viehfarm angesiedelt. Für die Zukunft ist angedacht, die Insel für ein luxuriöses Privatresort zu erschließen, wobei die Einhaltung modernster Umweltstandards zum Schutz der einzigartigen Natur höchste Priorität haben wird.

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Norman Island, British Virgin Islands, Karibik



Mit einer Fläche von 610 Hektar ist die Insel etwas mehr als vier Kilometer lang. Sanfte Hügel umspielen den Mittelsteg der Insel. Norman Hill ist mit 427 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt auf Norman Island. Eine Vielzahl von Buchten und Riffen entlang der Küste machen aus der Insel ein Paradies zum Schnorcheln und Tauchen.

Legenden rund um Piraten und Schatzhöhlen spielen eine große Rolle in der Geschichte von Norman Island. Die wohl berühmteste Legende von allen ist, dass Norman Island die Insel aus Robert Louis Stevensons Roman "Die Schatzinsel" ist. Während die Insel heute unbewohnt ist, haben Landwirte dort in der Vergangenheit Vieh gezüchtet. Ihre Höhlen sind beliebte Touristenattraktionen.

 

 

Traiguen Island, Chonos Archipel, Chile



Traiguen Island ist Teil des Chonos-Archipels, einer Inselgruppe mit Flüssen, Seen und Wasserfällen, die in früheren Zeiten zur chilenischen Küste gehörte, dann aber überschwemmt und vom Festland abgetrennt wurde. Üppig bewachsene, weich geschwungene Hügelketten ziehen sich über die Insel und tief eingeschnittene Buchten geben dem unregelmäßigen Ufer seine charakteristische Form.

 

 

Pohuenui, Marlborough Sounds, Neuseeland



Der zukünftige Eigentümer von Pohuenui wird eine Insel erwerben, die etwa elfmal so groß ist wie das Fürstentum Monaco. Rund 50 Kilometer Küstenlinie mit versteckten Buchten ziehen sich um die wilde, grüne Berglandschaft. Im Wasser und an den Ufern haben Delfine, Wale, Pinguine und Seehunde ihr Revier. Für den Anfang kann die außergewöhnlich geformte Insel auch gemietet werden.

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Vatu Vara, Fidschi



Ein erloschener Vulkan, der im Laufe der Jahrtausende von Korallenriffen bewachsen wurde, ist der Ursprung von Vatu Vara. Das ringförmige Riff mit seiner faszinierenden Unterwasserwelt bildet heute ein Atoll um die Insel. Steile Kliffs aus Korallenkalk und ein dichter, tropischer Dschungel, dazu feinsandige, weiße Strände machen die besondere Topographie dieses paradiesischen, unbewohnten Ortes in der Korosee aus. Der tafelbergartige Gipfel gab Vatu Vara den Beinamen „Hut-Insel“ und prägt mit einer Höhe von 310 Metern die umgebende Skyline in einem Radius von 56 Kilometern.

 

 

Gardiners Island, East Hampton, New York, USA



1639 ließ sich Lion Gardiner mit Erlaubnis des englischen Königshauses auf dieser Insel nieder und gründete damit die erste britische Siedlung im späteren Staat New York. Er legte Plantagen für Früchte, Tabak und Mais an, außerdem widmete er sich der Viehzucht. Bis heute ist Gardiners Island im Besitz seiner Nachkommen.

 

 

Batchawana Island, Lake Superior, Ontario, Kanada



Eine Halbinsel verbindet die zwei Inseln, aus denen sich Batchawana Island etwa eine Meile vom Festland zusammensetzt. Aus diesem Zusammenschluss ergibt sich eine Insel mit mehr als 20 Meilen Wasserfront, über sechs Meilen sind unberührte Sandstrände. Batchawana Island ist stark mit Laub-und Nadelbäumen bewaldet, ein perfektes Zuhause für die dort lebenden Elche, Bären und Wölfe.

Batchawana Island liegt in Kanadas Mitte in unmittelbarer Nähe zum Grenzgebiet der USA. Das ganze Jahr über ist diese Region ein beliebtes Freizeitparadies für amerikanische, aber auch europäische Besucher.

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Isla Porcada, Panama, Zentralamerika



Direkt vor der Pazifikküste Panamas liegt Porcada Island, eine überaus große Mietinsel, deren rustikal-elegante Unterkunft für bis zu zehn Gäste Platz bietet. So bleibt den Besuchern von Porcada Island stets die Dimension der Insel bewusst.Der Schwerpunkt beim Aufenthalt liegt auf dem authentischen Genuss der einfachen Dinge im Leben, was in einem das Gefühl von Freiheit erweckt.

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Mouton Island, Nova Scotia, Kanada

Mouton Island ist die größte Privatinsel an der kanadischen Ostküste. Der Einfluss des Golfstroms und der hohe Sonnenstand sorgen in diesen Breiten für ein gemäßigtes Atlanktikklima, sodass der weiße Sandstrand, der ein Drittel des Ufers umsäumt, von Mai bis Oktober bei milden bis sommerlichen Temperaturen zum Sonnenbad lockt.

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